Donnerstag, 19. Dezember 2013

The Impossible

Ein Film aus dem Jahr 2012. Unter der Regie von Juan Antonio Bayona. Unter anderem mit den Schauspielern Ewan McGregor und Naomi Watts. Basierend auf der wahren Geschichte einer Familie, die den Tsunami von 2004 überlebte.

Zum Inhalt: 
Henry, Maria und ihre drei Söhne wollen Weihnachten 2004 im Urlaubsparadies Thailand verbringen. Sie genießen zwei erholsame Tage in ihrem Urlaubsresort in Khao Lak. Dann geschieht das Unfassbare. Während die Familie am und im Pool entspannt, rast eine riesige Welle auf sie zu. Der Tsunami reißt sie auseinander. Henry und die beiden jüngeren Söhne überleben und campieren mit anderen Urlaubern im zerstörten Hotel.
Maria und der älteste Sohn Lucas werden von der Strömung mitgerissen, schaffen es aber sich an Land zu retten. Doch Maria ist verwundet und es scheint keine Rettung in Sicht. Zu zweit kämpfen sie sich durch das Gelände, bis sie schließlich gefunden und in ein Krankenhaus gebracht werden. Doch die Umstände dort sind katastrophal. Überall herrscht das Chaos.
Währenddessen versucht Henry alles, um seine Frau und seinen Sohn zu finden. Doch auch dies scheint ausweglos zu sein. Wie können sie nur wieder zueinanderfinden?

Meine Meinung:
Nichts für schwache Nerven! Der Film hat mich zutiefst schockiert und bewegt. Zwar hatte ich mich auf einen dramatischen Film eingestellt, doch meine Erwartungen wurden eindeutig übertroffen. Mich überkam ein sehr beklemmendes Gefühl, als die Welle über alles und jeden hinwegrollte. Und dieses Gefühl begleitete mich bis zum Ende. Die Vorstellung, so etwas zu erleben, ist absolut beängstigend.
Die Schauspieler machen ihren Job gut. Man glaubt ihnen ihre Rollen. Und mit Ewan McGregor und Naomi Watts sind auch bekannte Namen dabei. Und auch ein deutscher Schauspieler ist zu sehen. Sönke Möhring, der jüngere Bruder von Wotan Wilke Möhring, spielt einen deutschen Touristen, der ebenfalls Familienangehörige durch den Tsunami verloren hat und nach ihnen sucht.
Insgesamt ein packender Film. Nur das Ende wirkt etwas kitschig. Doch darüber kann man hinwegsehen. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
XXXXX

Freitag, 29. November 2013

„Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover



Kurz und knapp:
ISBN: 978-3-423-71562-1
Verlag: dtv
Seiten: 352

Zum Inhalt:
Layken ist achtzehn, verarbeitet noch den plötzlichen Tod ihres Vaters und hat wenig Lust auf den Umzug in eine andere Stadt, ein anderes Haus, ein anderes Leben. Mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Kel macht sie sich trotzdem auf den Weg nach Ypsilanti.
Gerade dort angekommen, freundet sich Kel sofort mit Caulder an, einem Jungen aus der neuen Nachbarschaft. Und Caulder hat noch einen älteren Bruder. Will.
Auch Will und Layken fühlen sich sofort miteinander verbunden. Sie verabreden sich zu einem Date. Und zum ersten Mal nach dem Tod ihrer Vaters, scheint Layken wieder glücklich zu sein. So richtig glücklich.
Doch dann kommt alles anders. Das Leben stellt sich ihnen in den Weg. Doch was ist stärker? Das Leben oder die Liebe? Oder braucht man die Liebe, um leben zu können?

Meine Meinung:
Ich habe mich beim Inhalt bewusst kurz gehalten. Denn die „Schockmomente“ sind an diesem Buch das, was die Geschichte ausmacht.
Was auf den ersten Blick ein romantisches Jugendbuch mit etwas Drama zu sein scheint, ist tatsächlich eine erwachsene Geschichte, die die Gefühle ihrer Leser Achterbahn fahren lässt, wobei es mehr Talfahrten als Anstiege gibt. „Weil ich Layken liebe“ macht euch nicht glücklich und lässt euch nicht von dem perfekten Mann schwärmen. Die schonungslose Ehrlichkeit wird euch traurig machen. Doch solche Bücher, die wahre Gefühle wecken, sind die besten.
Mein Verlobter fragte mich, warum ich so ein Buch lese, wenn mich das so mitnimmt. Ich sagte ihm, dass es darum beim Lesen geht. Man will mitgenommen werden.
Zwar muss ich zugeben, dass sich meine Begeisterung anfänglich noch in Grenzen hielt, doch die zweite Hälfte hat mich eingefangen und nicht mehr losgelassen. Als ich mitten in der Nacht das letzte Wort gelesen hatte, legte ich das Buch in mein Regal, wischte mir die Tränen fort, holte mir kommentarlos eine Umarmung ab und ging ins Bett. Am nächsten Morgen war ich glücklich, das Buch gelesen zu haben.
Eine tiefe, ehrliche Geschichte voller Poesie. Der Erstling von Colleen Hoover ist absolut lesenswert!

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten
XXXXX

Die Geschichte von Will und Layken geht weiter! „Weil ich Will liebe“ erscheint im Mai 2014, spielt ein Jahr später und wird aus der Sicht von Will erzählt.

Montag, 25. November 2013

"Der Winterpalast" von Eva Stachniak

 
Kurz und knapp:
ISBN: 978-3-458-35970-8
Seiten: 532
 
Zum Inhalt:
Draußen wird es langsam kalt, die ersten Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten und locken mit allerlei Leckereien und Kleinigkeiten, die uns die dunkle Jahreszeit verschönern sollen. Doch am gemütlichsten ist es zu Hause mit einem duftenden Tee, einer kuscheligen Decke und einem guten Buch.
"Der Winterpalast" entführt uns ins historische Russland. Wir erfahren, wie aus der schüchternen Sophie schließlich Katharina die Große wurde.
Erzählt wird uns diese Geschichte aus der Sicht von Warwara, die als verwaiste Tochter eines Buchbinders am Hof der Kaiserin Elisabeth aufwächst und dort in Intrigen und Machtplänkeleien verwickelt wird. Trotz oder gerade wegen ihrer Unscheinbarkeit erhält sie tiefe und oft schockierende Einblicke ins Leben der mächtigsten Menschen Russlands. Zwischen prunkvollen Gemächern, prachtvollen Kleidern und opulenten Festen verbergen sich viele kleine und große Geheimnisse. Warwara hält stets Augen und Ohren offen, um nützliche Informationen aufzuschnappen und weiterzugeben. Doch auch sie ist nur ein unbedeutender Spielball im Kampf um die Gunst der Krone.
Als die junge Sophie an den Hof kommt, um den Großfürsten Peter zu heiraten und später zu Katharina der Großen zu werden, bahnt sich eine Freundschaft zwischen den jungen Frauen an. Warwara versucht, sie mit ihren Möglichkeiten zu unterstützen. Doch ungefährlich ist das nicht. Sie muss erkennen, dass andere die Macht haben, über Schicksale zu entscheiden. Auch über ihr eigenes. Ist sie stark genug, um sich selbst treu zu bleiben und für ihre Prinzipien zu kämpfen? Und wem kann sie wirklich vertrauen?
 
Meine Meinung:
Eine Geschichte, die im kalten Russland spielt und von unterkühlten Menschen erzählt. Herzlichkeit und Ehrlichkeit findet man am russischen Hof kaum. Man leidet mit der Protagonistin, die ohne große Wahl zwischen die Fronten gerät.
Ein historisches Frauenschicksal, das bewegt und beschäftigt.
Für die kalte Jahreszeit ist "Der Winterpalast" genau das Richtige. Zwar ist die Geschichte nicht völlig überraschend oder etwas ganz Neues. Dafür bietet sie anspruchsvolle Unterhaltung, sobald man sich darauf einlässt. Nur die vielen Namen haben mich immer wieder irritiert. Man muss konzentriert lesen, sonst kommt man durcheinander. Dies ist kein Buch für Zwischendurch.
Doch jeder, der sich für starke Frauen aus vergangenen Zeiten begeistern kann und gedanklich einfach mal abtauchen möchte, liegt mit diesem Buch von Eva Stachniak richtig.
Auch das Cover ist erwähnenswert. Meiner Meinung nach passen die kühlen Farben perfekt. Ich finde die Gestaltung sehr gelungen.
 
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
XXXXX


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Ame & Yuki - Die Wolfskinder

 
 
Zum Inhalt:
Hana lernt an der Uni einen gutaussehenden, geheimnisvollen Mann kennen. Doch sie ahnt nicht, dass er ein großes Geheimnis hat. Er stammt aus einem alten Wolfsgeschlecht und kann sich ohne Probleme in einen Wolf verwandeln. Doch Hana hat keine Angst vor ihm und seine andere Gestalt. Sie verliebt sich in ihn und gemeinsam bekommen sie zwei wundervolle Kinder. Das Mädchen Yuki, das wild, immer hungrig und neugierig ist. Und den Jungen Ame, der schüchtern und vorsichtig ist. Das Glück der kleinen Familien scheint perfekt, doch plötzlich steht Hana mit ihren Wolfskindern alleine da, weil ihr Liebster stirbt. Trotz ihrer Trauer versucht sie, die Kinder liebevoll großzuziehen und alles richtig zu machen. Doch sie weiß nicht viel über das alte Wolfsgeschlecht. Außerdem bringen die Kleinen sie oft in schwierige Situationen, wenn plötzlich unter den Haaren kleine Wolfsohren hervorschauen. Und was ist, wenn mal ein Kind krank wird? Kinder- oder Tierarzt?
 
Meine Meinung:
Eine sehr rührende und niedliche Geschichte, die mich von Anfang an begeistert hat. Allein das Cover könnte ich mir stundenlang ansehen. Die Zeichnungen sind wundervoll! Ich mag diesen Manga eigentlich gar nicht mehr aus der Hand geben und freue mich auf mehr!
Eine Geschichte, die einem feuchte Augen bereitet und im nächsten Moment ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Eine außergewöhnliche kleine Familie, die einem sofort ans Herz wächst.
Ihr merkt schon, dass ich nicht mehr aufhören kann zu schwärmen. Ich möchte euch nur eins sagen: Es lohnt sich!
Mit Band 1 ist die Geschichte noch nicht abgeschlossen. Band 2 soll im Januar 2014 folgen. Außerdem gibt es einen Animationsfilm. Die DVD landet auf jeden Fall auf meinem Wunschzettel für Weihnachten.
 
Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten
XXXXX
 
Weitere Infos: direkt beim Verlag!
 
 
 


Montag, 21. Oktober 2013

"Frostblüte" von Zoë Marriott


Zum Inhalt:
Frost ist ein Mädchen, das mit dem Fluch eines Dämonenwolfs belegt ist. Sobald sie verletzt wird, ergreift der Wolf die Kontrolle über ihren Körper. Dann kann man sie nicht mehr aufhalten und sie wird unberechenbar.
Ganz allein hat sie sich nach dem Tod ihrer Mutter auf eine lange und gefährliche Reise begeben, um sich von dem Fluch zu befreien. Doch unterwegs trifft sie auf eine Gruppe Soldaten, von der sie zunächst festgehalten wird. Allerdings zeigt sich mit der Zeit, dass sie dort eventuell auf ein neues Zuhause und eine neue Familie gestoßen ist. Denn sie ist nicht die einzige Person, die ein Geheimnis hat. Mit etwas Hilfe versucht sie, gegen den Dämonenwolf anzukämpfen und ihn zu nutzen. Besonders zwei gutaussehende und doch sehr unterschiedliche junge Männer – Luca und Arian – sind ihr eine große Unterstützung.
Doch je mehr Gefühle sie zu lässt, umso härter wird ihr innerer Kampf. Wie lange kann das gut gehen?

Meine Meinung:
Ein sehr gelungenes Buch. Interessante und sympathische Charaktere mit vielen Facetten begleiten einen durch eine fremde Welt. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Geschichte an der ein oder anderen Stelle etwas ausführlicher erzählt worden wäre. Und trotzdem empfand ich es als erholsam, dass nicht jede Einzelheit in die Länge gezogen wurde.
Insgesamt eine fesselnde Geschichte, mit der man schnell durch ist. Für mich war dieses Buch zu diesem Zeitpunkt perfekt.
Titel, Cover und Klappentext haben mich von Anfang an sehr neugierig gemacht. Mich überkam sofort Vorfreude und ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht.
Zwar besitzt die Geschichte um den Dämonenwolf einen gewissen Fantasy-Charakter, doch konnte ich mich gut in diese Welt hineinversetzen. Auf mich wirkte die Story nicht überzogen und dadurch relativ real und greifbar.
Zunächst hatte ich erwartet, Frost würde sich körperlich in einen Wolf verwandeln. Schließlich sind wir dank zahlreicher Vampir- und Werwolfgeschichten daran gewöhnt. Dass dies nicht der Fall war, fand ich irgendwie erfrischend.

Solltet ihr nun einen Hauch Interesse an diesem Buch bekommen haben, so kann ich euch nur ans Herz legen, einen Blick zu riskieren. Für mich war es seit Längerem endlich wieder ein Buch, das ich nur ungern aus der Hand gegeben habe. Die Autorin werde ich mir auf jeden Fall merken.

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten
XXXXX

Mehr Infos: hier!

Freitag, 27. September 2013

Die Chroniken der Unterwelt: City of Bones – der Film

Der letzte Kinobesuch trieb mich mit einer Freundin in die Verfilmung einer meiner liebsten Bücher. Doch leider blieben wir nach dem Film mit gemischten Gefühlen zurück.

Es fing schon damit an, dass mich irgendetwas an den Synchronstimmen störte – besonders die Synchronisation von den Hauptcharakteren Clary und Jace. Allerdings kann ich nicht genau sagen, woran das lag. Jedenfalls brauchte ich eine Weile, um mich daran zu gewöhnen.
Action und Effekte konnten mich dagegen sehr überzeugen. Endlich mal ein „Teenie-Film“, in dem tatsächlich etwas passiert.
Dafür hat man an der dramatischen Liebesgeschichte um Clary und Jace ordentlich gespart. Ich möchte fast behaupten, dass sie zerstört wurde. Es kamen keine Gefühle auf. Alles ging Schlag auf Schlag. Dabei steckte doch so viel Potenzial in der Geschichte. Wirklich schade und enttäuschend.

Nun mag man behaupten, dass Buchverfilmungen oftmals enttäuschend sind – und das möchte ich auch gar nicht abstreiten – aber es geht auch anders.
Trotzdem bin ich gespannt, ob es einen zweiten Teil geben wird. Zunächst scheint das Projekt auf Eis gelegt zu sein, aber wer weiß?!

Wie ist eure Meinung?

Donnerstag, 26. September 2013

Da ist sie wieder?!

Hallo meine Lieben!

Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich wieder zurück. Eigentlich möchte ich meine Abwesenheit nicht groß erklären. Doch nach einiger Überlegung habe ich beschlossen, meinen kleinen Blog wieder aufleben zu lassen. Allerdings werde ich mich nicht mehr ganz so zeitintensiv um die Veröffentlichung von Artikeln kümmern. Ich werde schreiben, wenn ich ein Thema habe, das sich meiner Meinung nach lohnt - und wenn ich Zeit habe.
Ein paar Ideen schwirren mir schon im Kopf herum. Also lasst euch überraschen! Demnächst gibt es mehr zu Lesen.

Eure Mimi